Was man mit CSS umsetzen kann

Was man mit CSS derweil umsetzen kann


Das geht alles mit CSS?
Dass sich mit CSS nur Farben, Abstände und einige andere ¬Eigenschaften angleichen ließen, ist lange vorbei. So können Web¬designer mit der CSS-Eigenschaft „backface-visbility“ Bestandteile diesbezüglich bringen, dass sie sich umdrehen und in dieser Art ihre „Rückseite“ ¬zeigen. Die kann bspw. einen sonstigen Text als die Vorderseite ¬enthalten. Das eignet sich etwa für die Simulation von Frage- und Antwort-Karten.
Schicker Texteinstieg mit CSS: Mit „first-letter“ lassen sich ¬In¬itiale in Größe, Farbe und Schrift¬art bauen. (Screenshot: Codepen)
Schmückende Anfangsbuchstaben für einen Text setzen? Mit „first-letter“ lassen sich Initiale in Größe, Farbe und Schriftart nach Wunsch bauen. Die Funktionalität „shape-outside“ wiederum realisiert es, Text um ein beliebig geformtes grafisches Element fließen zu lassen. Apropros Grafik: Webdesigner können bloß mit CSS Tortendiagramme bauen, indem sie „conic-gradient“ nutzen.
Fotos lassen sich mit Filtern versehen, sodass sie im Zuge einem Mouseover ihre Helligkeit verändern oder von Schwarzweiß- zu Farbfotos wechseln und ähnliches. Zu diesem Zweck müssten Webdesigner widrigenfalls entweder viele Zeilen Javascript-Code anwenden oder zusätzliche Grafiken verwenden – das ist kompliziert und verzögert eine Website unnötig. Deutlich reibungsloser und performanter kann hier CSS wirken. Das zeigen die CSS-Regeln im folgenden, relativ simplen Beispiel, das ebenfalls in der Abbildung zu sehen ist:
Darüber hinaus sind etliche restliche nützliche CSS-¬Eigenschaften in Arbeit. Zum Beispiel die Leistungsmerkmale „scrollbar-width“ und ¬„scrollbar-color“, mit denen sich die Farbe und Breite von ¬Scrollbars ermitteln lässt. Ein Entwurf beschäftigt sich mit der Möglichkeit, Seitenverhältnisse von Elementen rasch festzu¬legen, was bis dato lediglich über einen Workaround mutmaßlich war. -Erwartet wird gleichermaßen die Pseudo-Klasse :matches(), mit der ¬Webdesigner eine Gruppe von Selektoren definieren können – etwa, um grundlegende Stylesheets zu bestimmen.
Fazit
Die Möglichkeiten des Webdesigns haben sich stark modifiziert und erweitert. Die Sprache CSS spielt dabei heute eine essenzielle Rolle: Mit Flexbox und Grids verfügt CSS über ausgewachsene Techniken für flexible und responsive Layouts. Zusätzlich konzipiert sich gerade das Subgrid-Konzept. Nach wie vor lässt auf diese Weise mancher Webentwickler CSS aufgrund seines alten Rufs links ¬liegen. Das ist ein Fehlgriffe. Denn CSS wird unterbrechungsfrei von Neuem weiterent¬wickelt und ist demnach seit vielen Jahren komplexer und leistungs¬fähiger, als einige das potentiell wahrhaben wollen.

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